Bereits im Jahre
1984 legte Josef Pöhlking den
Grundstein für
seine Leidenschaft für alte Mühlenmaschinen. Er erhielt von
seinem Onkel August Pöhlking aus Lutten einen 30 PS Deutz-Dieselmotor.
So sammelte er nach und nach alte Mühlenmaschinen. Als das erste „Museum“
zu klein wurde, wurde ihm von der Gemeinde Steinfeld das zweiständer
Fachwerkhaus der Familie Bene angeboten.
Josef brauchte nicht
lange überlegen und hatte schon viele Ideen, wie sein privates Mühlenmuseum aussehen
soll. Fleißige Helfer (Josef Harpenau, Josef Steinbach, Burghard
Willenborg und Paul Deters) legten das alte Gebäude mit Hilfe der
Zimmerei Klemens Bergmann Stück für Stück auseinander,
und bauten es in Harpendorf/Düpe wieder auf.
Eine
große Herausforderung war für Josef der Bau des Wasserrades.
Er steckte mit seinem Ehrgeiz nicht nur seine Söhne Jürgen
und Florian an, sondern auch seine Enkelkinder Jan-Lukas und Jonas.
Paul Uptmoor aus Lohne war von der Idee ein Mühlenmuseum zu errichten
so begeistert, dass er ohne Zögern seine eigenen alten Mühlenmaschinen,
die älteste Maschine eine Quetsche aus dem Jahre 1898, zur Verfügung
stellte.
Drei Jahre hat Josef Pöhlking viel Zeit investiert und alle Maschinen
eingebaut. Durch den Deutz-Dieselmotor werden alle Maschinen über
Transmissionen mittels Riemen angetrieben.
Im September
2002 wurde das Mühlenmuseum mit Hilfe des Schützenvereins
Harpendorf-Düpe feierlich eingeweiht.
Im Jahre
2006 Tag der offenen Tür zum Deutschen Mühlentag.
Wenn Sie neugierig geworden sind und mehr Lust auf alte Müllereigeschichte
haben, vereinbaren Sie eine Führung. Wir halten für Sie unseren
Mühlenschluck zur Begrüßung bereit. Probieren Sie unseren
Fruchtlikör, Kräuterlikör oder Kräuterschnaps. Sie können unseren Mühlenschluck auch per
e-mail bestellen. Beim Kauf unterstützen Sie den Erhalt und die
Weiterführung des Mühlenmuseums.